Vorurteile

Die Rap-Szene ist von vielen Vorurteilen geprägt. Einige sind Wahr und andere stimmen überhaupt nicht. Ich zähle euch nun einige Vorurteile auf und werde versuchen Klarheit zu schaffen. 

Wie ihr bereits wisst, ist der Rap in den amerikanischen Ghettos gross geworden. Die meisten Rapper waren dunkelhäutig zu dieser Zeit. Da in den Ghettos Gewalt, Drogen und Waffen keine Seltenheit waren, wurde der Rap oft mit diesen Sachen in Verbindung gebracht. In den letzten 40 Jahren machte der Rap eine grosse Entwicklung durch. Heute ist er Weltweit in den Charts zu hören.

Aktuell gibt es immer noch Lieder, welche sich auf einem Niveauminimum befinden. Doch viele Rap-Artisten haben meinen grössten Respekt verdient, da sie eine gute Geschichte erzählen, passende Worte finden und somit den Menschen zeigen, dass Rap auch eine andere Seite hat.

Ein weiteres Vorurteil ist, dass Rap aggressiv und gewalttätig ist. Ja, natürlich gibt es aggressive Lieder, aber es gibt auch das komplette Gegenteil:

Eminem: When I'm Gone

G-Eazy: Everything Will Be OK

Der Drogenkonsum in der Szene wurde auch stark debattiert. Sätze wie "Jeder Rapper konsumiert Drogen" oder "Leute die Rap hören werden irgendwann ein Drogenproblem bekommen" haben in den letzten Jahren zwar abgenommen, sind aber immer noch präsent. Dies trifft natürlich wieder auf einige Rapper zu, jedoch nicht auf alle. Nicht jeder der Rap-Musik macht oder hört wird mit Drogen in Kontakt kommen, dies ist völliger Schwachsinn. Es ist einfach eine Musikrichtung wie Rock, Metal und Pop und animiert Menschen nicht dazu Drogen zu sich zu nehmen. 

Diese Vorurteile verschwinden nicht von einem zum anderen Tag. Es benötig viel Zeit und Menschen, welche diesen Vorurteilen widersprechen, damit sie von dieser Welt verschwinden. Doch ich persönlich habe kein Problem damit. Ich höre einfach die Musik, die mir gefällt und lasse andere Menschen die Musik hören, welche ihnen gefällt.